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Linsenmax AG
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Warum heissen Kontaktlinsen Kontaktlinsen?

Oft reden wir ja von Linsen, es soll dabei schon Verwechslungen gegeben haben mit den essbaren Linsen.

Allerdings stammen diese Ammenmärchen aus den Anfangszeiten der Kontaktlinsen, als der Begriff noch neu war.

Aber woher kommen überhaupt diese Kontaktlinsen und seit wann sind sie auf dem Markt?

Eine kurze geschichtliche Zeitreise.

Die heutigen Kontaktlinsen sind auch unter den Begriffen Kontaktgläser, Haftschalen oder Haftgläser bekannt und gehören genau so wie Brillen zur Gruppe der Sehhilfen.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen formstabilen – sogenannten harten – und weichen Kontaktlinsen.
Tatsächlich schwimmen diese Linsen auf einem ganz feinen Tränenfilm und liegen nicht direkt auf der Hornhaut des Auges. Erfunden hat die Kontaktlinsen ein Franzose, der Philosoph und Naturwissenschaftler René Descartes beschrieb bereits im Jahre 1636 eine Idee, wonach eine feine Glasscheibe direkt auf dem Auge getragen werden könnte.

Von der Idee bis zur Ausführung dauerte es allerdings noch lange, Ende des 19ten Jahrhunderts war es erst möglich die sogenannten Linsengläser industriell herzustellen.
Man nannte sie Skleralschalen und mit einem Durchmesser von 23 mm waren sie was das Tragen anging sehr unkomfortabel.

Linsen? Ja, den Ausdruck Linse findet man auch bei Fotokameras.

Gemeint ist dabei ein optisch wirksames Bauelement mit lichtbrechenden Flächen, von denen mindestens eine Fläche konvex oder konkav geformt ist.

Die wichtigste Eigenschaft einer solchen Linse ist die optische Abbildung.
Genau diese Eigenschaft nützt auch die Kontaktlinse.

Aber zurück zur Geschichte:

Mit dem Einsatz von Acrylglas ab etwa 1939 und der Reduzierung des Durchmessers auf etwa 10 Milimeter wurden Tragezeiten von bis zu 12 Stunden pro Tag möglich.

Als Erfinder der harten cornealen Kontaktlinse gilt der Deutsche Heinrich Wöhlk, als Erfinder der weichen Hydrogel-Linsen Otto Wichterle.